Jurys von der hohen Qualität der Bewerbungen positiv überrascht

15 innovative Brandenburger Unternehmen kämpfen in der zweiten Runde um die maximal neun zu vergebenden Brandenburger Innovationspreise 2021. In einer sogenannten Pitch-Präsentation müssen sie jetzt ihre Innovationen jeweils der Fachjury vorstellen. Die Preisträger werden dann im Herbst bei den Clustertagen Ernährungswirtschaft, Metall sowie Kunststoffe & Chemie der Öffentlichkeit vorgestellt. Insgesamt reichten 69 Unternehmen innovative Ideen zur Teilnahme am Wettbewerb ein. Die Jurys in den Clustern Ernährungswirtschaft, Metall sowie Kunststoffe & Chemie zeigten sich von der hohen Qualität der Bewerbungen positiv überrascht.

„Ich bin stolz auf unsere Brandenburger Unternehmen. Sie sind trotz der Corona-Pandemie in einer bewundernswerten Jetzt-erst-recht-Haltung zu innovativer Höchstform aufgelaufen. Ich bin sehr gespannt auf die Entscheidungen der Jury“, sagte Wirtschaftsminister Jörg Steinbach. Er sei überzeugt, dass jede Innovation dem Land zugutekomme.

Die Nominierten in den drei Clustern:

Ernährungswirtschaft

  • Bäuerliche Produktionsgemeinschaft Saßleben GmbH & CO. KG: Innovatives Konzept einer modernen, ökologischen Milchviehanlage mit Bildungsauftrag und Direktvermarktung
  • dropnostix GmbH, Potsdam: Ein Sensor für gesündere Kühe (Pansensensor)
  • Keller GmbH, Hohen Neuendorf: Verfahren gegen das Gelangen von landwirtschaftlichen Pestiziden in den Honig
  • LEAG, Lausitz: Regionaler Hanfanbau und Verwertung in der Lausitz
  • Ökodorf Brodowin GmbH & Co. Vertriebs KG: Unverpackt neu gedacht – Pfandgläser ersetzen Einwegverpackungen beim Lieferservice

Kunststoffe und Chemie

  • BIO-LUTIONS Deutschland GmbH: Ökologische Verpackungen und Einweggeschirr aus Agrarresten, made in Schwedt/Oder
  • EAB Gebäudetechnik Luckau GmbH: Entwicklung eines neuartigen adaptiven Faserverbund-Rotorblattes unter Ausnutzung anisotroper Koppeleffekte zur Erhöhung der Leistungsausbeute sowie eines zugehörigen hocheffizienten Fertigungsprozesses für Mini-Windkraftanlagen
  • Prefere Resins Germany GmbH, Erkner: Bio-basiertes Lignin-Phenol-Harz zur Herstellung von Blumensteckschaum
  • TESTA Analytical Solutions e.K., Teltow: Liquid Chromatography Flowmeter
  • Universität Potsdam/UP Transfer GmbH: Organische Photo-Elektronik im Unterricht

Metall

  • ABB Automation GmbH, Cottbus: ABB – Stockyard Management System with autonomous operation
  • ArcelorMittal Eisenhüttenstadt GmbH: Optimierung von Stahlwerksprozessen mit Methoden der künstlichen Intelligenz
  • Prignitz Mikrosystemtechnik GmbH, Weisen (Prignitz): Drucktransmitter für Wasserstoffanwendungen
  • TRESKY GmbH, Hennigsdorf: Entwicklung eines Die Bonders mit einem luftgelagerten Bondkopf zur hochgenauen Platzierung von Microchips der Halbleiterindustrie
  • VIRA GmbH, Cottbus: Schwerlast Drohne M250

Brandenburger Erfolgsgeschichte

Bereits zum achten Mal konnten sich Unternehmen 2021 um die mit insgesamt 30.000 Euro dotierten Brandenburger Innovationspreise bewerben. Unternehmen, Start-ups und Handwerksbetriebe waren aufgerufen, innovative Produkte, Konzepte und Dienstleistungen einzureichen. Die Auszeichnungen werden jeweils an bis zu drei Preisträgerinnen und Preisträger vergeben Nicht zuletzt erhalten die Geehrten viel Aufmerksamkeit für ihr Unternehmen und ihre Idee.

Drei unabhängige Expertenjurys prüfen die Bewerbungen in den drei Clustern auf ihre Innovationshöhe, die Marktchancen und ihre Relevanz für die Wirtschaft im Land Brandenburg. Auch soziale Aspekte wie Arbeitszeit- und Mitwirkungsmodelle werden bei der Bewertung berücksichtigt. Die Preisträgerinnen und Preisträger werden im Laufe des Herbstes bei den jeweiligen Clusterkonferenzen prämiert.