FAQ 2021

Hier finden Sie Antworten auf die am häufigsten gestellten Fragen (Frequently Asked Questions).

 

  1. Welche Kriterien muss meine Einreichung erfüllen?

    Die Innovation – Produkt, Verfahren, Dienstleistung oder nichttechnische Innovation (Organisations- und Marketingkonzepte, Geschäftsmodelle, Weiterbildungsmodelle) – muss einen Bezug zu Brandenburg haben (Entwicklung, Vermarktung, Umsetzung).

    Sie muss sich mindestens im Stadium der experimentellen Entwicklung bzw. Umsetzung befinden und Aussicht auf Markterfolg haben bzw. die Bedingungen im Unternehmen strukturell wesentlich verändern. Die Jury bewertet also nicht nur die Innovationshöhe, d.h. das Maß der Weiterentwicklung im Verhältnis zu dem bisherigen Stand der Technik, sondern auch die wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit bzw. den Mehrwert im Unternehmen bei nichttechnischen Innovationen.

    Ein Umsetzungs- bzw. Verwertungsbeginn darf nicht vor 2018 erfolgt sein.
  2. Muss es sich bei den Innovationen um technische Produkte bzw. Modelle handeln?

    Nein, es sind ausdrücklich auch nichttechnische Innovationen einschließlich innovativer Dienstleistungen mit Wirtschaftsbezug gefragt. Das sind insbesondere Innovationen, die den digitalen Wandel vorantreiben. Es geht unter anderem um Innovationen, die neuartige Arbeitsprozesse ermöglichen, mit denen Produktionsabläufe neu gestaltet oder bisher getrennte Teile der Wertschöpfungskette miteinander verknüpft werden.

    Zudem sind Innovationen gefragt, die zu einer größeren Flexibilisierung der Arbeit für Beschäftigte und/oder Unternehmen beitragen und die nachhaltig – ökonomisch, ökologisch und sozial – wirken, etwa:
    • neue Kommunikationsmodelle
    • neue flexible Arbeitsmodelle
    • neue Formen der Weiterbildung
    • aber auch Marketingkonzepte und Geschäftsmodelle

    Voraussetzung ist aber, dass es sich um eine echte Innovation und nicht um die Interpretation bereits vorhandener Produkte bzw. Modelle handelt.

  3. Kann ich mich mit demselben Produkt, Geschäftsmodell bzw. derselben Dienstleistung erneut bewerben?

    Eine Innovation kann theoretisch jährlich neu eingereicht werden, insbesondere wenn diese in der Zwischenzeit weiterentwickelt worden ist. Die Markteinführung bzw. Umsetzung darf allerdings nicht vor 2018 erfolgt sein.

  4. Mit wie vielen Einreichungen kann ich mich maximal bewerben?

    Jedes Unternehmen kann pro Jahr bis zu drei Bewerbungen im jeweiligen Cluster für den Brandenburger Innovationspreis einreichen.

  5. Wie soll die Bewerbung inhaltlich gegliedert sein?

    Eine Bewerbung ist ausschließlich über das 2-stufige Online-Bewerbungsformular möglich. Sie haben auch die Möglichkeit, ein Bild der Innovation hochzuladen (max. 8 MB). Sollten Sie dazu Fragen haben, wenden Sie sich gern an das Organisationsbüro per E-Mail unter info@brandenburger-innovationspreis.de oder 030-200 898-10.

    Die Bewerbungen haben grundsätzlich in deutscher Sprache zu erfolgen. Sollte dies eine Barriere darstellen, können sich fremdsprachige Interessenten mit dem Organisationsbüro in Verbindung setzen.
  6. Muss ich mich bis zur Preisverleihung gedulden oder wird die Entscheidung, wer den Innovationspreis gewinnt, auch vorher schon bekannt gegeben?

    Wer von Ihnen tatsächlich zu den Siegern zählt, wird erst am Tag der Preisverleihung bekannt gegeben. Vorher bleibt die Entscheidung das Geheimnis der Jury – frühere Nachfragen sind deshalb zwecklos!

  7. Kann ich mich auch bewerben, wenn mein Firmensitz nicht in Brandenburg ist?

    Ja, aber nur, wenn die Innovation in Brandenburg entwickelt wurde und nachweislich hier produziert, vermarktet oder umgesetzt wird. Es muss ein Bezug zu Brandenburg bestehen.

  8. Können sich auch große Unternehmen auf den Innovationspreis bewerben?

    Ja, die Jury und das Land Brandenburg haben sich bewusst entschlossen, auch Unternehmen mit mehr als 50 Mio. Jahresumsatz oder über 250 Mitarbeitern in die Auswahl einzubeziehen.

  9. Ist eine Bewerbung kostenfrei?

    Ja, für die Einreichung fallen keine Gebühren o.ä. an.

  10. Was gibt es zu gewinnen?

    Der Brandenburger Innovationspreis 2021 ist mit bis zu 10.000 Euro pro Cluster dotiert. Er kann maximal an drei Preisträgerinnen und Preisträger je Cluster vergeben werden. In diesem Fall wird der Preis zu gleichen Teilen aufgesplittet. Die Preisträgerinnen und Preisträger erhalten darüber hinaus:

    • einen Preisträgerfilm,
    • eine Urkunde,
    • eine Skulptur und ein Preisträgerlogo „Brandenburger Innovationspreisträger/in 2020“, mit dem sie bei ihren eigenen Marketingmaßnahmen für den Brandenburger Innovationspreis werben können.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger werden anlassbezogen in die Öffentlichkeitsarbeit des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Energie eingebunden.

    Das Preisgeld ist de-minimis-relevant. Da die Preisgelder als sogenannte De-minimis-Beihilfe ausgezahlt werden, ist eine Auszahlung bei Überschreitung der relevanten Förderregularien nicht möglich. Gemäß Verordnung (EU) Nr. 1407/2013 der Kommission über die Anwendung der Artikel 107 und 108 des Vertrages über die Arbeitsweise der Europäischen Union auf De-minimis-Beihilfen (Amtsblatt der Europäischen Union Nr. L 352 vom 24. Dezember 2013, S. 1) wird bei der Europäischen Kommission auch Preisgeld als staatliche Beihilfe angesehen und deshalb als sogenannte De-minimis-Beihilfe ausgezahlt, bei der ein Betrag von 200.000 € in den drei Steuerjahren 2019, 2020 und 2021 je Empfänger nicht überschritten werden darf.

    Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Jörg Steinbach, Wirtschaftsminister des Landes Brandenburg

„Ich bin gespannt, mit welchen innovativen Ideen und Lösungen sich Start-ups, das Handwerk, mittelständische und große Unternehmen, aber auch Verbünde von Unternehmen und Wissenschaftseinrichtungen in diesem Jahr bewerben.“

Beurteilungskriterien

Die eingereichten Bewerbungen werden von der Jury nach folgenden Kriterien bewertet.

Innovationshöhe

Marktreife / Modellcharakter

Wertschöpfung in Brandenburg